Güllegrubber – Einsatz vor Mais in der Gemarkung Hesperinghausen (17.4.2015)

Im Hintergrund ein Selbstfahrer bei der Arbeit. Die Bodenverhältnisse sind optimal, so dass der Wirtschaftsdünger nahezu komplett in den Boden eingearbeitet werden kann. Trotz des sonnigen und milden Wetters wird die Entgasung von NH3 minimiert. Durch die gute Durchmischung von Erdreich und Gülle kann auch die NO2-Entwicklung als gering angenommen werden.

Gülleschlitz-Technik im Winterweizenbestand in der Gemarkung Lütersheim (20.3.2015)

Der Selbstfahrer fährt im Hundegang auf 8,50 m Arbeitsbreite. Später stellen wir fest, dass dem jungen Bestand trotz der feuchten Bodenoberfläche hierdurch kaum nachhaltigen Schaden zugefügt wurde. Auf diesem Schlag sind die Bodenverhältnisse gut, der Schlitz ist stabil, nimmt die Gülle gut auf und entzieht sie somit weitgehend der direkten Sonneneinstrahlung. Auf trockeneren Schlägen mit stärkerer Krumenstruktur an der Oberfläche ist das Ergebnis des Schlitzgerätes unbefriedigend. Hier erzielt der Schleppschuheinsatz ein vergleichbares Ergebnis und ist aufgrund der größeren Schlagkraft von Vorteil.

Gülleablage mit Schleppschuh in Wintergerste

Der Großteil der Gülle wurde unter durch die Schleppschuhtechnik unter der feinkrümeligen Bodenoberfläche abgelegt. Die feuchten (dunklen) Streifen deuten auf die einzelnen Reihen hin. Der Gerstenbestand selbst ist bereits gut etabliert und bleibt von der Ausbringung weitgehend unbeschädigt.